AG    MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas & Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
 Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim


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Selbst noch nach über 20 Jahren...
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Als Träger der höchsten bundesdeutschen Auszeichnung für Denkmalschutz sowie dem Bundesverdienstkreuz am Bande, als Träger des Ehrenrings der Stadt Schopfheim sowie weiterer nationaler und internationaler Auszeichnungen sehen wir uns nach 30 Jahren sehr erfolgreicher Projektarbeit im In- und Ausland und selbst nach dem offiziellen Ende unserer Arbeitsgemeinschaft wieder gezwungen, uns gegen erneute Angriffe auf die Meinungsfreiheit und auf das publizistische Recht der Gegendarstellung zu wehren. Wenn dann noch unter dem Vorwand der Durchsetzung europäischen Rechts ein Angriff auf unsere Homepage realisiert wird, ist es an der Zeit, die sonst bewußt ausgeübte Zurückhaltung aufzugeben.

 

Aktuell überarbeiten wir deshalb auf Grund eines jetzt (2015), also nach über 20 (!) Jahren, wieder erfolgten Vorstoßes von HOMANN unsere damaligen Richtig- und Gegendarstellungen aus dem Jahre 1994/96. Von unserer Seite schon von Anfang an - und daran hat sich bis dato nichts geändert - ungewollt und unerwünscht eine schier unendliche und unsägliche Geschichte...

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In über 30 Jahren praxisnaher, nationaler wie internationaler Edelmetallsuche haben wir schätzen gelernt, dass wir die unserer Projektarbeit zugrunde liegenden Arbeitsthesen - auch und gerade mit Blick auf Kooperationen - nie  verlassen haben. 

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In den 1986 übererarbeiteten konzeptionellen Grundlagen der AG MINIFOSSI steht der nachfolgende Abschnitt, der immer seine Gültigkeit behalten und unsere Arbeit maßgeblich mitbestimmt hat „In der engen Verzahnung von selbsterfahrenem, real erlebtem Begreifen von Natur, Kultur und Technik liegt für den Schüler auch langfristig die echte Chance, eigene Wege einer für ihn sinnvollen  Beruf- und Freizeitgestaltung zu suchen und auch zu finden. Er kann sich dabei am persönlich erfahrenen Maßstab im sorgsamen und eigenverantwortlichen Umgang mit der Natur orientieren, aber auch im Umgang mit sich selbst und ist ausgerüstet mit dem wirklich begriffenen Wissen um die komplizierten und schutzbedürftigen Mechanismen, welche unser menschliches Dasein überhaupt erst ermöglichen“.  

 

Dies beinhaltet auch den gegenseitigen Respekt, die Achtung der Leistung anderer und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir überlassen es daher anderen mit vorschnellen bzw. nachweislich falschen Schlüssen, irreführenden Interpretationen und nicht zutreffende Unterstellungen ihre Veröffentlichungen künstlich aufzublähen. Oder mit rein spekulativen Behauptungen solide Forschungsergebnisse anderer zu diskreditieren und weder mit stichfesten Quellen noch mit empirisch nachvollziehbaren Ergebnissen an die Öffentlichkeit zu treten. Um so zwar auch fachwissenschaftlich immer wieder in Sackgassen zu enden, jedoch selbst leise Kritik aber mit allen Mitteln zu unterbinden versuchen. Und auch sich dann auch noch im Recht fühlen, die fachliche Reputation und das persönliche Ansehen anderer zu stigmatisieren.

 

Wir gehen auf Distanz zu jenen, deren Triebfeder eher dem Interesse der Auflagensteigerung ihrer Publikationen dient und die dabei auch nicht davor zurückschrecken, mit irrelevanten Äußerungen unwissende Laien mit der Faszination des Goldes zu ködern. Selbst aber gerne anderen deren vermeintliche Sensationsgier und Effekthascherei vorwerfen.

 

Wir arbeiteten daher sehr gerne mit wirklichen Experten zusammen, denen es primär nicht um ihre Person, sondern um die Sache ging und geht, bei denen die Forschung, die Erforschung naturwisschaftlicher Phänomene im Mittelpunkt stand und steht. Sei es bei den Edelerzen oder auch bei der Suche nach Lösungswegen für ein europaweit einzigartiges montanhistorisches Rätsel, dem durchaus legendären Schatzstein von Todtnauberg. 

 

Wir haben es daher auch als besonderes Geschenk betrachtet, dass man in uns eben nicht eine lästige Konkurrenz, sondern eine willkommene Bereicherung und eine frische Quelle für einen naturwissenschaftlich interessierten Nachwuchs sah. Dafür waren und sind wir sehr dankbar...

 

Dennoch erneuern wir auf Nachfrage die bereits schon damals notwendigen Korrekturen jener Fehleinschätzungen. Dementsprechend behalten wir uns natürlich auch weitere Veröffentlichungen vor. Die von uns schon damals monierten Fehleinschätzungen haben die einst bereits schon ausführlich begründeten Zweifel deshalb heute eher verstärkt, da uns bis dato weder historische Quellen noch andere Fakten vorliegen oder jemals vorgelegt wurden, die unsere damaligen Einschätzungen widerlegen. Insofern sind die von uns auf Grund unserer konkreten Forschungsarbeit unseres mehrjährigen Projektes Schwarzwaldgold – inklusive der Welt der montanen Zwergen- und Venediger-Sagen – gemachten Aussagen immer noch relevant. Ebenso stehen auch immer noch unsere entsprechenden Websites offen und können jederzeit zur weiter-führenden Recherche herangezogen werden.

 
Sollte Sie fachlich präzise Forschungsergebnisse über den legendären Schatzstein suchen, hier einige Vorschläge:
 

 Der Schatzstein von Todtnauberg, DAS MARKSCHEIDEWESEN, 104. Jahrgang, Heft 2, 1997, Seite 63 - 70.

Der Schatzstein von Todtnauberg, SCHAU-INS-LAND, Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins, 1997, S. 7 - 28.

Die markscheiderischen Aussagen des Kreuz- oder Schibefelsens (Schatzstein) von Todtnauberg,

in: Zeitschrift zur Geschichte des Berg- und Hüttenwesens, 9, Heft 1, 2003

 Und noch ein relativ aktueller Nachtrag: http://www.badische-zeitung.de/todtnau/der-schatz-stein-der-weisen--87047798.html

 
Kleine Episode am Rande dieser von uns nie gewollten Auseinandersetzung: Noch 1996 ignorierte HOMANN die auf unserer Homepage veröffentlichten Forschungsergebnisse mit dem Hinweis, dass  das Internet lediglich eine kurzftistige "temporäre Erscheinung" sei und daher in seinen Arbeiten keinerlei Niederschlag finde - nicht nur hier irrte sich HOMANN ...
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Foto © Archiv AG MINIFOSSI

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